Satzung des schweizer Vereins „Finnlicht“

S T A T U T E N
(Satzung)
für den Verein  F I N N L I C H T

Verein für Wiederherstellung und Förderung von Lebensräumen (gem. Artikel 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches)

Name, Rechtsform, Zweck und Sitz

Art. 1
Unter dem Namen FINNLICHT Verein für Wiederherstellung und Förderung von  Lebensräumen (oder kurz: „Finnlicht“) besteht ein nicht gewinnorientierter Verein gemäss den vorliegenden Statuten und im Sinne von Artikel 60 ff. des  Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

Art. 2
Der Zweck des Vereins ist: (1) die gemeinnützige Erforschung und Entwicklung von Lebensräumen, unter  Einbeziehung der Erhaltung, Regeneration und Erweiterung der Urkräfte. Diese  Anforderung benötigt ein umfassendes Verständnis von Ethik, Philosophie, Chemie,   Physik, Psychologie, Technik und anderen wissenschaftlichen Bereichen. Dabei geht  es auch um Bewusstmachung und Entwicklung innovativer Lösungen zum Erhalt der  Einzigartigkeit unserer Erde, aller Lebewesen einschließlich der Fauna und Flora,  des Wassers und des Lichts in allen seinen Darstellungs­- und Wesensformen.
Unter diesen Aspekten gilt es, Lebensräume auch in sich neu zu entdecken, dadurch  Gesundheit und Wohlbefinden zu stärken, sowie die Nachhaltigkeit und Achtsamkeit  zu fördern, um selbst wieder die Quelle für ein Leben in Fülle zu sein. Weiters sollen diese Bereiche erforscht, erweitert, verglichen und bewahrt werden und mit neuen  Wegen zur Ausführung und inspirativen Umsetzung gebracht werden. Ebenso wie  das Erkennen der Wichtigkeit der Zusammenhänge aller Dinge aus ihrem Ursprung  heraus, unter Einsatz aller zu Verfügung stehenden Mittel bis hin zu völlig neuen  nachhaltigen Lösungen zum Wohle von Allen und Allem.  Das Bewsstsein hierfür gehört gestärkt, erforscht, entwickelt und gefördert, um die  Gesellschaft auf die Möglichkeiten einer lebensbejahenden, unserer Biologie, unserem Geist und den jeweiligen Neigungen entsprechenden Lebensweise  aufmerksam zu machen.
Beeinträchtigungen und belastende Einflüsse der modernen  Zivilisation sollen dabei weitestgehend ausgeschlossen und/oder neutralisiert  werden. Es sind ökologisch und ökonomisch stabile Kreisläufe als nachhaltige Basis  einer gesunden Entwicklung aufzuzeigen und anzustreben. Die Möglichkeiten,  Methoden, Technologien und Konzepte sind im Sinne dieser Vereinsziele zu  erforschen, zu überprüfen, umzusetzen oder die Umsetzungsfähigkeit durch  Informations-­ und Lehrtätigkeiten an andere weiter zu vermitteln.
(2) Zur Erreichung des Vereinszweckes kann der Verein auch vertragliche  Beziehungen mit anderen Vereinen, Unternehmen, Organisationen, Glaubensgemeinschaften und anderen Zweckvereinigungen unterhalten und diese dem  Satzungszweck entsprechend unterstützen. Er kann, wo auch immer, unselbständige Projektbüros oder Informationsstellen eröffnen. Er kann in der Funktion eines  Fördervereins andere Vereine fördern, die den eigenen Vereinszweck unterstützen  und ergänzen. (3) Die Entscheidung über die zu vergebenden Hilfeleistungen trifft der Vorstand  durch Einstimmigkeit. Die Laufzeit einer Maßnahme soll vier Jahre nicht  übersteigen. (4) Der Verein ist weltanschaulich und parteipolitisch neutral. Er verfolgt  ausschließlich ideelle Zwecke.

Art. 3
Der Sitz des Vereins befindet sich im Kanton Wallis (VS).
Der Verein besteht zeitlich auf unbeschränkte Dauer.

Organisation, Finanzierung, Haftung

Art. 4
Die Organe des Vereins sind:
• die Generalversammlung;
• der Vorstand; bestehend aus dem Präsidenten, dem ersten und dem zweiten  Vizepräsidenten
• die Revisionsstelle.

Art. 5
Finanzierung und Haftung Die Mittel des Vereins bestehen aus den ordentlichen oder außerordentlichen  Mitgliederbeiträgen, Zuwendungen oder Vermächtnissen, dem Erlös aus den  Vereinsaktivitäten und gegebenenfalls aus Subventionen von öffentlichen Stellen.  Das Geschäftsjahr beginnt jeweils am 1. Januar und endet am 31.  Dezember.
Das erste Jahr des Bestehens versteht sich als Rumpfjahr. Für die Verbindlichkeiten des Vereins wird mit dem Vereinsvermögen gehaftet; eine  persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.

Mitgliedschaft

Art. 6 Die Mitgliedschaft steht allen Personen und Organisationen offen, die ein Interesse  an der Erreichung der in Art. 2 genannten Vereinszwecke haben. Im Rahmen der ihm zur Verfügung stehenden Mittel zieht der Verein die  Herausgabe/Veröffentlichung eines Informationsblattes und/oder eines Internetauftrittes für die Mitglieder des Vereins,sowie für interessierte Dritte in Betracht.

Art. 7
Im Verein sind folgenden Arten der Mitgliedschaft möglich:
• Gründungsmitgliedern (Einzelmitglieder mit jeweils einem Stimmrecht)
• Einzelmitgliedern (Einzelmitglieder mit jeweils einem Stimmrecht)
• Fördermitglieder (Einzelmitglieder ohne Stimmrecht) Vor der Aufnahme von Kollektiven Mitgliedern (mit Stimmrecht) hat in einer  Generalversammlung die Festlegung zu erfolgen, ob / wieviele Stimmen / unter  welcher Anzahl von vertretenen Mitgliedern, diese erhalten sollen.

Art. 8 Beitrittsgesuche sind schriftlich oder fernschriftlich (auch in elektronischer Form) an den Vorstand zu richten. Der Vorstand oder der/die Beauftrage/n des Vorstandes  entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder nach freiem Ermessen und  informiert die Generalversammlung darüber. Der Vorstand hat ein Vetorecht, welches er ohne Begründung ausüben kann.
Er ist befugt, Ehrenmitgliedschaften auszuloben.

Art. 9 
Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) der Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand. (Ein Mitgliederbeitrag für das laufende Jahres muss jedoch bezahlt werden.) b) den Ausschluss aus «wichtigen Gründen». c) den Ausschluss ohne Angabe von Gründen d) Beitragsrückstände: Werden die Mitgliederbeiträge wiederholt (während zwei  Jahren) nicht bezahlt, führt dies zum Ausschluss aus dem Verein. Verantwortlich für den Ausschluss ist der Vorstand oder sein hierfür  Bevollmächtigter. Die betroffene Person oder deren Treuhänder/in kann gegen  diesen Entscheid bei der Generalversammlung Beschwerde einlegen.

Art. 10  Alle Mitglieder, welche eine dem Vereinszwecke dienliche Tätigkeit für den Verein  erfüllen, haben ein Recht auf eine angemessene Aufwandsentschädigung oder  Vergütung, sofern der Verein über die entsprechenden Mittel verfügt. Ein Verzicht  darauf ist freiwilliger Natur. Dieser Anspruch darf aber den Fortbestand des Vereines zu keinem Zeitpunkt in Frage stellen

Art. 11 
Von den Mitgliedern werden Jahres-­ oder Monatsbeiträge, sowie gegebenenfalls  Aufnahmegebühren und gegebenenfalls Umlagen erhoben. Höhe und Fälligkeit  werden vom Vorstand festgesetzt.

Generalversammlung

Art. 12 Die Generalversammlung bildet das oberste Organ des Vereins. Sie besteht aus allen  stimmberechtigten Mitgliedern (s. Artikel 7) des Vereins.
Stimmberechtigt sind  Mitglieder ab dem achtzehnten Lebensjahr

Art. 13
Die Generalversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig:
• Verabschiedung und Änderung der Statuten
• Wahl der Vorstandsmitglieder und der Revisionsstelle
• Festlegung der Ausrichtung der Arbeit und Leitung der Vereinsaktivitäten
• Genehmigung der Berichte, Abnahme der Jahresrechnung und Budgetbeschlusses
• Entscheid über die Entlastung der Vorstandsmitglieder und der  Revisionsstelle
• Festsetzung des jährlichen Mitgliederbeitrags für die verschiedenen Mitgliedsarten
• Stellungnahme zu anderen Projekten auf der Tagesordnung. Die Generalversammlung kann sich zu jedem Thema, das sie nicht einem anderen  Organ anvertraut hat, äußern oder dazu aufgefordert werden.

Art. 14
Die Generalversammlung wird vom Vorstand mindestens 20 Tage im Voraus  einberufen. Der Vorstand kann, falls er dies für nötig befindet, eine  außerordentliche Generalversammlung in kürzerer Frist einberufen. Die Mitgliederversammlung erfolgt entweder real (körperlich) oder virtuell (online)  in einer nur für Mitglieder mit Legitimation und Zugangssicherung zugänglichen  Kommunikationsform, z.B. einem ‚ChatRoom‘. Mitglieder können so auch in  elektronischer Form ihre Rechte wahrnehmen und ihre Stimme abgegeben.

Art. 15 Die Generalversammlung wird vom Präsidenten / von der Präsidentin des Vorstands oder von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Von einem Schriftführer ist ein  Protokoll anzufertigen und von diesem und einem Vorstandsmitglied zu  unterzeichnen.

Art. 16 Beschlüsse der Generalversammlung werden mit einfachem Mehr der anwesenden  Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt der/die Vorsitzende den  Stichentscheid.
Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von über 3/4 der abgegebenen  gültigen Stimmen erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit  Zustimmung aller anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 3/4 sämtlicher  Stimmen der Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand  verpflichtet, innerhalb von einer Stunde eine zweite Mitgliederversammlung mit der  gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der  erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

Art. 17 Die Stimmabgabe erfolgt durch Handerheben. Wenn mindestens drei Mitglieder dies beantragen, erfolgt die Abstimmung geheim. Eine Stimmabgabe durch  Stellvertretung ist nicht möglich.

Art. 18
Die ordentliche Generalversammlung tritt mindestens einmal jährlich nach  Einberufung durch den Vorstand zusammen.

Art. 19
Die Tagesordnung der jährlichen (sprich: ordentlichen) Generalversammlung  umfasst:
• den Bericht des Vorstands über die Vereinsaktivitäten im vergangenen Jahr;
• den Austausch oder Entscheid über die zukünftige Entwicklung des Vereins
• die Berichte des Kassiers bzw. der Kassierin und der Revisionsstelle;
• die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Revisionsstelle
• andere Vorschläge.

Art. 20
Der Vorstand muss jeden von einem Mitglied mindestens 10 Tage im Voraus  schriftlich eingereichten Vorschlag auf die Tagesordnung der (ordentlichen oder  außerordentlichen) Generalversammlung aufnehmen.

Art. 21
Eine außerordentliche Generalversammlung findet statt auf Einberufung des  Vorstands oder wenn dies von einem Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder  verlangt wird..

Vorstand

Art. 22 Der Vorstand ist für die Umsetzung und Ausführung der Beschlüsse der Generalversammlung zuständig. Er leitet den Verein und ergreift alle nötigen Maßnahmen,  um den Vereinszweck zu erreichen. Der Vorstand entscheidet in allen Fragen, die  nicht ausdrücklich der Generalversammlung vorbehalten sind. Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandssitzungen, zu welchen er  mindestens einmal jährlich zusammentritt. Eine Einladung hierfür ergeht mit einer  Frist von einer Woche durch den Vorsitzenden.

Art. 23 Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern, die jeweils für fünf Jahre von der Generalversammlung gewählt werden; solange der Verein aus weniger als drei  Mitgliedern besteht, reduziert sich die Mindestanzahl des Vorstandes entsprechend.  Die Mitglieder können wiedergewählt werden. Der Vorstand konstituiert sich selbst.  Der Vorstand trifft sich so oft wie es die Geschäfte des Vereins erfordern.

Art. 24 Der Präsident, oder bei seiner Verhinderung der erste Vizepräsident, oder bei dessen Verhinderung der zweite Vizepräsident vertreten den Verein gerichtlich oder  außergerichtlich und sind für den Verein zeichnungsberechtigt. ­ Im Innenverhältnis  sind die stellvertretenden Vorsitzenden jedoch nur zur Vertretung berechtigt, wenn  der Vorsitzende verhindert oder nicht ausreichend schnell erreichbar ist. Als Vorstandsmitglied kann nur eine volljährige Person gewählt werden, die den  Verein mitgegründet hat oder ihm mindestens ein Jahr als aktives Mitglied angehört.

Art. 25
Die Aufgaben des Vorstands sind:

• Ergreifen der nötigen Maßnahmen zur Erreichung der Vereinszwecke
• Einberufung von ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen;
• Entscheid über die Aufnahme und den Austritt sowie den allfälligen  Ausschluss von Mitgliedern
• Kontrolle der Einhaltung der Statuten, Verfassen von Reglementen, sowie  Verwaltung des Vereinsvermögens.

Art. 26
Der Vorstand ist für die Buchführung des Vereins verantwortlich.

Art. 27
Der Vorstand ist für die Einstellung (Entlassung) der bezahlten und der freiwilligen  Mitarbeitenden des Vereins zuständig. Zeitlich begrenzte Aufträge kann der  Vorstand an alle Vereinsmitglieder oder auch an Externe vergeben.

Revisionsstelle

Art. 28
Die interne Revisionsstelle überprüft die Buchführung des Vereins und legt der  Generalversammlung einen Bericht vor. Sie besteht aus zweien von der  Generalversammlung gewählten Revisoren bzw. Revisorinnen. Sollte die  Mitgliederzahl nicht ausreichend sein, kann diese Stelle auch einzeln von einem  jedweden gewählten Mitglied ausgefüllt werden.

Auflösung

Art. 29
Die Auflösung des Vereins wird von der Generalversammlung beschlossen und  erfordert eine Mehrheit von neun Zehnteln der anwesenden Mitglieder. Besitzt der  Verein Aktiven, so gehen diese auf eine Organisation mit ähnlichen Zwecken über;  die Generalversammlung kann jedoch auch beschließen, dass das nach Beendigung  der Liquidation verbleibende Vermögen an die verbleibenden Mitglieder entfällt.  Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ist der Vorsitzende der  vertretungsberechtigter Liquidator. Die vorstehenden Bedingungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem  anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Diese Statuten wurden von der Gründungsversammlung am 25.04.2019 in  Degerndorf angenommen.